Dienstag, Januar 31, 2006

Die Hamas darf kein EU-Geld mehr kriegen!



Die EU will abwarten. Will zuerst einmal schauen, wie sich die Hamas entwickelt. Entwickelt! Sie soll künftig auf Gewalt verzichten, Israel und den internationalen Friedensplan anerkennen. Aha. Bis zu 60 Tagen will man also darauf warten. Dann erst sollen die 500 Millionen Euro die pro Jahr an die Palästinenser fließen (mehr als die Hälfte davon kommt direkt aus dem EU-Haushalt) gestoppt werden. 60 Tage.
Glauben die EU-Politiker tatsächlich, dass sich die radikale Hamas zu einem Friedensapostel verwandelt. Wozu also 60 Tage warten? Die EU, die neben der USA der größte Geldgeber der Palästinenser ist, sollte sofort den Geldhahn zudrehen. Weil sie Terror nicht unterstützen will. Übrigens: Der normale Palästinenser hat von der EU-Förderung ohnehin nichts. Bezahlt werden damit Mitarbeiter der Palästinenser-Behörde, darunter zehntausende Sicherheitskräfte!
Die EU ist leider an Ratlosigkeit und Schwäche nicht zu überbieten.

Schlagzeile: kurier.at

Montag, Januar 30, 2006

Adel(e) verpflichtet nicht! (Kommentar zur Diskussion um Klimt)

Deutschland sucht den Superstar. In Österreich steht er schon fest: Adele. Jetzt, wo Adele - eines der fünf noch im Belvedere in Wien hängenden Bilder von Gustav Klimt - an die rechtmäßigen Erben zurückgegeben werden muss, bekommt sie von Experten Stimmen über Stimmen. Adele und Co. sind österreichisches Kulturgut. Und das muss im Land bleiben.
Weil die Republik aber dafür kein Geld hat, will sie sich keines der Werke leisten. Allein das Bildnis "Adele Bloch Bauer I." würde immerhin rund 100.000 Euro kosten. Das sind über 1,3 Milliarden alte Schilling. Kühle Köpfe rechnen: Mit rund 70 Millionen Euro werden alle österreichischen Bundesmuseen pro Jahr gefördert. Allein die Österreichische Galerie müsste zwischen 1100 und 2000 Jahre sparen, um sich Adele leisten zu können. Der Rückkauf eines einzigen Bildes übersteigt also bei weitem den Spielraum des Kulturbudgets. Um die Schulden wieder einzutreiben, würde im Kulturbereich auf Jahre gnadenlos gekürzt werden.
Nicht nur deshalb ist der Ankauf kritisch zu betrachten. Es geht auch um die breite Akzeptanz dieses Schrittes. Der Masse der Österreicher ist es wohl egal, ob die Bilder im Belvedere in Wien hängen oder nicht. Sie schaut ohnehin dort nie vorbei. Und die Klimt-Fans aus aller Welt? Denen ist es erst recht egal, ob die Bilder in Wien hängen oder nicht. Sie reisen zum Adele-Schauen auch nach Paris oder San Francisco. Bleibt eine Minderheit übrig. Eine Minderheit, die glaubt, dass die rot-weiß-rote Kulturnation ohne Adele ins Wanken gerät.
Wenn Superstar Adele in Österreich bleibt, freuen wir uns. Nur öffentliche Gelder dürfen dafür nicht verwendet werden.

Samstag, Januar 07, 2006

Sendepause

Liebe Schlagzeilen-Fans!

Leider ist es mir nicht möglich, in den nächsten drei Wochen meinen Blog zu aktualisieren. Ich bin bei einem "internetlosen" Seminar in Wien. Ich freue mich, wenn ihr ab Anfang Feber wieder bei Aufgeblättert reinschaut. Dann geht es in gewohnter Weise wieder weiter.
Bis bald, Eure Claudia.

Dienstag, Januar 03, 2006

Skandal um Schneefall in der Sahara!

ORF Kärnten, 3.1.

Überraschung, wir haben viel Schnee! Bei uns im Winterparadies Österreich tun aber alle so, als würden wir im südlichsten Afrika wohnen, wo nie Schnee fällt (oder alle 100 Jahre?) Was soll das Gejammere der Gemeinden, sie haben kein Geld mehr für den Winterdienst! Na, meine Herrschaften, habt ihr tatsächlich geglaubt, wir können im Dezember und Jänner für immer die Schier einmotten und die Badehosen auspacken. Nachdem die verantwortlichen Finanzchefs in den Kommunen jahrelang beim Winterdienst sparen und sich für das Geld Denkmäler setzten konnten, ist jetzt sozusagen (Schnee)Feuer am Dach. Schneeräumung kostet eben viel. Und das Salz, wau so teuer!
Weil die Herrschaften den Dagobert Duck Geldspeicher in den Rathäusern schon längst geleert haben, müssen die Steuerzahler Nerven wie Drahtseile haben: Die Räumung der Straßen und vor allem der Parkplätze geht nur schleppend dahin. So ein Pech auch, dass heuer Frau Holle ordentlich geschüttelt hat. Für das nächste Jahr sei den Verantwortlichen gesagt: Winter ist Winter. Dazu gehören Eis und Schnee. Und weil man nicht auf Afrika-Verhältnisse hoffen sollte, sollten immer genügend Rücklagen für Schneeräumung vorhanden sein. Weil Österreich noch immer ein Winterparadies und keine Saharawüste ist. Ist doch logisch, oder?

Freitag, Dezember 30, 2005

Deutschland sucht den Superheuler

bild.de

Jetzt kommen auch mir die Tränen! Die Idee über eine Casting-Show Musiktalente zu entdecken, finde ich großartig. Auch der Unterhaltungswert ist gegeben, ich bin schon lange Stammseher von DSDS. Aber wie zuletzt entschieden wurde, ist eine Frechheit. Stephan, der völlig falsch gesungen hat, kommt weiter. Carolina, die ebenfalls keinen Ton getroffen hat, darf auch in die großen Motto-Shows. Da gebe ich dem Schreiber des Artikels in der Bild-Zeitung recht: "Wer heult, kommt weiter!" Tränen und Zusammenbrüche statt gute Stimmen.

Das Niveau ist jetzt durch diese unverständlichen Zuschauer-Entscheidungen gesunken. Schade. Kein Wunder, dass die Jury tobt. Denn was sind das bloß für Superstars? Sie sind nur Superheuler! Die nächsten Shows dürften also super-hammermäßig werden. Wer vergießt die meisten Tränen?
Mal ehrlich: Man sollte sich vielleicht für das nächste Jahr einen anderen Entscheidungsmodus überlegen. Weil die Zuschauer offenbar keine Ohren haben...

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